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Runde 6: Zabo 2 vs. JÄKLECHEMIE 2 3:5

Unnötige Niederlage im Heimspiel

Gegen den vorletzten der Tabelle, nämlich die 2. Mannschaft von JÄKLECHEMIE, gab es eine vermeidbare Niederlage. Am Ende stand es 3:5, obwohl nach dem Verlauf des Kampfes mindestens ein Unentschieden drin gewesen wäre. Doch der Reihe nach:

Das erste entschiedene Spiel des Abends hatte Steffen Schöne. Er war in ein schwieriges Doppelturm-Endspiel geraten und musste sich gegen zwei aktive Türme verteidigen. Die eigenen Türme standen hingegen sehr passiv, weshalb erst einige Bauern und dann die Partie verloren ging. Auch Bernd Wettermann kam in Nachteil, als er einen Läufer gab um Angriff auf den gegnerischen König zu bekommen. Zwar öffnete er die Königstellung, aber als seine Türme gegen die Dame verloren gingen waren sämtliche Mattideen perdu. Gegen zwei Türme und einen Läufer war die einzelne Dame natürlich auf verlorenen Posten und so stand es 0:2 gegen uns. Ein Remis steuerte Peter Ziegler bei. Er erreichte ein Endspiel in dem er zeitweise einen Mehrbauern hatte, doch am Ende geht das Spiel remis aus. Den ersten vollen Punkt steuerte dann Helmut Blank zum Ergebnis bei. Lange Zeit stand seine Partie ausgeglichen und es entbrannte ein Kampf um die offene c-Linie. Als seine Gegnerin einen Königsangriff versuchte, kam Helmut über die nun unverteidigte Linie in die gegnerische Stellung und gewann die Partie schnell. Steffen Winterfeldt hatte die unglaubliche Chance eine Dame gegen einen Turm zu gewinnen, wenn die Partieaufzeichnung stimmt. Doch aus unerfindlichen Gründen nahm er das angebotene Material nicht, weswegen ich an der Richtigkeit der Aufzeichnung zweifle. Die Partie ging jedenfalls unentschieden aus. Thomas Hahns Partie war schon fast auf Dauerschach gestanden. Doch als seine Gegnerin einige Bauern hergab stand er plötzlich auf Gewinn. Doch statt zu gewinnen fand er den wohl schlechtesten Zug in der Stellung und ließ sich durch einen Fünfzüger Matt setzen. Auch Hans-Ludwig Hestermann hatte eine ausgeglichene Stellung, wollte aber die Remisangebote seines Gegners nicht akzeptieren, weil wir im Mannschaftskampf hinten lagen. Am Ende ging er aber an einem Freibauern zugrunde, was den Endstand von 3:5 besiegelte.

Die vielen ausgelassenen Chancen könnten zum Problem werden, da die verbleibenden drei Kämpfe gegen starke Mannschaften zu spielen sind, wir aber noch Punkte brauchen um nicht am Ende doch noch abzusteigen.

 

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