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Runde 4:Zabo 2 - Noris Tarrasch 5 5,5:2,5

Ein unverdienter Sieg

Deutlich sah das Ergebnis am Ende aus, aber wenn man ehrlich ist, war der Kampf eigentlich fast verloren. Mit diesem Sieg setzt sich Zabo 2 vorerst in der oberen Tabellenhälfte fest.

Nachdem an Brett 1 kein Gegner auftauchte, gewann Peter Ziegler kampflos. Schon im 5. Zug nahm Larry König einen Bauern, den sein Gegner eingestellt hatte. Danach bot er Remis an, was sein Kontrahent dankend annahm. Ein weiteres Remis steuerte Hans-Ludwig Hestermann bei. Optisch stand er überlegen, da er besser entwickelt war und der König etwas luftig aussah, doch der Rechner beurteilt seine Stellung nur als ausgeglichen. Auch am siebten Brett einigte sich Horst Spülbeck auf eine Punkteteilung. Steffen Winterfeldt traf mit seiner gewohnten Eröffnung auf einen ehemaligen Zaboraner, nämlich Hubert Mantel, der diese Eröffnung von Steffen aber kannte. Entsprechend schwer tut sich Steffen und auch der Rechner attestiert der taktisch aufgeladenen Stellung nur Vorteile für den Gegner. Nach dem Abtausch der Figuren ergibt sich aber ein gleiches Endspiel und man einigt sich auf Remis. An Brett sechs tat sich Bernd Wettermann ebenfalls schwer. Zuerst verlor er einen Bauern, doch dann konsolidierte er seine Stellung, öffnete eine Linie und drang mit dem Turm in des Gegners Stellung ein. Danach aktivierte er seinen König und rasierte die gegnerischen Bauern nach und nach ab. Gegen seinen freien b-Bauern war dann kein Kraut mehr gewachsen. Stefan Schmid spielte wohl die hoffnungsloseste Partie des Abends. Nach der Eröffnung stand er so passiv, dass er sich zu einem Figurenopfer genötigt sah. Der Rechner kann nichts Gutes an dem Opfer erspähen. Nach und nach tauschen sich die Figuren und die Stellung wird immer trostloser. Doch dann raubt Stefans Gegner einige Bauern am Flügel, um sich Freibauern zu schaffen. Unterdessen schafft sich Stefan seinerseits einen Freibauern im Zentrum und dann geschieht das Wunder: Er gewinnt die Figur zurück und plötzlich steht ein gewonnenes Endspiel auf dem Brett. Auch Thomas Hahn war schon am Rande der Niederlage. Er büßte eine Qualität ein und versuchte im Nachgang die Stellung um jeden Preis geschlossen zu halten. Das gelang notdürftig und so bearbeiteten seine starken Springer den gegnerischen König und dessen Türme. Nach Stefans Sieg willigte Thomas Gegner ob des verlorenen Mannschaftskampfes in eine Punkteteilung ein.

Durch diesen glücklichen Sieg stehen wir nun auf Platz 4 der Tabelle. Diesen Tabellenplatz gilt es in zwei Wochen zu verteidigen, wenn wir beim SK Neumarkt 2 zu Gast sein werden.

 

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