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2. Mannschaft 2017/2018

Runde 8 am 13.04.2018

Zabo 2 kann zu Hause nicht gewinnen

Die fünfte Heimniederlage in Folge fuhr die 2. Mannschaft der Zabo Eintracht ein, diesmal verloren wir gegen Neumarkt 2 mit 2,5:5,5.

Einen rabenschwarzen Tag erwischten Thomas Hahn und Bernd Wettermann, die bereits nach 6 bzw. 8 Zügen ihre Partien aufgeben mussten. Christoph Koblenz spielte eine solide Partie, konnte aber keinen Vorteil herausholen, was schließlich zur Punkteteilung führte. Doch noch war der Kampf nicht verloren. Hans-Ludwig Hestermann gewann im Mittelspiel einen Bauern und baute in der Folgezeit seinen Materialvorteil immer weiter aus. Als er im Turmendspiel 4 Mehrbauern hatte, gab sein Gegner auf. Doch die aufkeimende Hoffnung wurde schnell wieder enttäuscht, als Steffen Schöne seine Partie verlor, weil sein König zu offen stand und Steffens Gegner die Gelegenheit nutzte erst eine Qualität und dann die Partie zu gewinnen. Am Spitzenbrett sah Tim Bursian keine andere Möglichkeit als ein Remis anzubieten, was sein Gegner auch annahm. Nun mussten beide verbleibenden Partien gewonnen werden um wenigstens noch einen Mannschaftspunkt zu retten. Lange konnte Horst Spülbeck seine Stellung im Gleichgewicht halten, erst bei reduziertem Material lies er die gegnerische Dame auf f3 eindringen und so entglitt ihm die Partie. Stefan Schmid bot in Anbetracht des verlorenen Mannschaftskampfes ein Remis in besserer Stellung an und so steigt Neumarkt 2 in die Bezirksliga 2 auf während Zabo 2 weiter um den Klassenerhalt bangen muss.

Nun müssen wir im letzten Kampf gegen den Tabellenletzten SK 1911 Nürnberg 3 noch einmal punkten um den drohenden Abstieg zu vermeiden. Wird uns der 4. Auswärtssieg in Folge gelingen? In zwei Wochen wissen wir mehr...

 

Runde 7 am 16.03.2018

Weitere Heimspielniederlage für Zabo 2

Auch das vierte Heimspiel der laufenden Spielzeit verlor die zweite Mannschaft der SpVgg Zabo Eintracht, diesmal gegen Zirndorf 2. Dabei sah es diesmal so aus als ob Zabo gewinnen würde, aber am Ende erreichten wir wieder nur 3,5 Punkte während Zirndorf 4,5 Zähler auf ihrem Konto verbuchen konnte.

Die erste beendete Partie war die von Hans-Ludwig Hestermann, der in leicht schlechterer Position ein Remis mit seinem Gegner aushandelte. Den ersten Punkt für Zabo holte Steffen Winterfeldt. Sein Gegner kam von Beginn an nicht mit Steffens Eröffnung zurecht und kam deshalb bald ins Hintertreffen. Steffen bildete ein starkes Freibauernpaar und gewann so entscheidendes Material. Nachdem Zabo nun in Führung lag, vereinbarte Christoph Koblenz eine Punkteteilung in ausgeglichener Stellung. Einen schönen Sieg feierte Tim Bursian am Spitzenbrett. Tim sah einen Bauernsturm auf seinen König zukommen und organisierte deshalb einen Gegenangriff. Sein Gegner machte daraufhin einen unnötigen Bauernzug nach g3 und brachte sich so in eine nicht mehr zu rettende Stellung, denn Tim nutzte die Schwäche zu einem überzeugenden Mattangriff. Thomas Hahn, schwante dass seine Stellung schwach geworden war und bot in der knappen Restbedenkzeit seines Gegners ein Remis an, das sein Gegner letztendlich annahm.

Die verbleibenden drei Partien standen so, dass mindestens noch der fehlende Punkt zum Mannschaftssieg herausspringen sollte, aber alle drei Partien wurden verloren. Den traurigen Anfang machte Bernd Wettermann. Er hatte schon eine Mehrfigur, ließ sich aber in überlegener Stellung matt setzen. Steffen Schöne machte es nicht besser. In hochgradiger Zeitnot seines Gegners lief Steffen in eine Springergabel und verlor so die Partie. An Brett 7 quälte sich Jürgen Tränkl noch lange, aber sein Gegner hatte bereits zwei Mehrbauern. Als es ihm gelang die Damen zu tauschen war die Partie nicht mehr zu halten.

Mit 9:12 Punkten steht Zabo 2 nun in der Tabellenmitte, doch sollte aus den verbleibenden beiden Matches gegen Neumarkt und gegen SK 1911 Nürnberg noch ein Sieg herausspringen, damit man sich nicht am Tabellenende wiederfindet.

 

Runde 5 am 02.02.2018

Die SpVgg Zabo Eintracht 2 verliert 3:5 gegen SG M-R/Schwabach 2

Der erwartet starke Gegner kam an diesem Freitag als Gast zum Heimspiel der 2. Mannschaft. Die Gäste entführten dann auch alle drei Punkte nach Schwabach und gewannen 3:5.

Stefan Schmid bekam nach knapp 20 Zügen ein Remisangebot. Im Glauben nur minimal besser zu stehen nahm er das Remis an, auch weil Zabo an keinem Brett schlechter stand. Tatsächlich sieht die Engine Stefan fast einen ganzen Bauern im Vorteil. Auch Thomas Hahn bekam fast zeitgleich ein Remis angeboten. Auch er nahm das Unentschieden an, da er in einem ungewöhnlichen Abspiel der französischen Abtauschvariante ziemlich gedrückt stand. Kurze Zeit später gewann Hans-Ludwig Hestermann seine Partie, weil er einen Angriff auf den unzureichend verteidigten König erfolgreich abschloss. Der verheißungsvolle Spielstand ermutigte Steffen Schöne auch ein Remis anzunehmen, auch weil seine Partie sehr ausgeglichen stand und sich kein klarer Vorteil abzeichnete. Bis zu diesem Zeitpunkt lief die Begegnung ganz nach dem Gusto der Gastgeber doch nachfolgend sollte sich der Partieverlauf drehen. Horst Spülbeck verlor in einer komplizierten Stellung einen ganzen Turm und musste wenige Züge später die Waffen strecken. Jürgen Tränkl war drauf und dran seine Partie zu gewinnen. Ein Zwischenschach hätte ihm einen entscheidenden Vorteil verschafft. Doch genau dieses Zwischenschach übersah Jürgen und musste dann feststellen, dass er seine Dame verlor. Damit lag Zabo erstmals zurück. Und dann kam auch noch Bernd Wettermann ins Hintertreffen, als er seinen e-Bauern vorzog und so seinen Turm auf c8 stehen ließ. Zwar versuchte Bernd unter weiteren Materialopfern den gegnerischen König in ein Mattnetz zu locken, aber der Versuch misslang, denn der gegnerische Monarch hatte zu viele Fluchtfelder. Am Spitzenbrett remisierte Tim Bursian in einer ausgeglichenen Stellung, da beide Spieler die bevorstehende Zeitnotschlacht scheuten.

Zabo 2 hat nun sechs Punkte und muss um den Klassenerhalt bangen. In drei Wochen geht es dann im Südstadtforum gegen SW Nürnberg Süd 5, die mit ausgeglichenen Punktekonto in der Tabellenmitte stehen. Eine weitere Niederlage würde Zabo 2 noch tiefer in den Abstiegsstrudel reißen, was es unbedingt zu vermeiden gilt.

 
2 Zabo-Eintracht Nürnberg 2 DWZ - SG M-R/Schwabach 2 DWZ 3 - 5
1 1 Bursian, Tim 1707 - 1 Hetzner, Helmut 1894 ½ - ½
2 2 Hahn, Thomas 1695 - 2 Niklaus, Günter 1864 ½ - ½
3 3 Wettermann, Bernd 1640 - 3 Hörath, Michael 1789 0 - 1
4 4 Spülbeck, Horst 1697 - 5 Gauer, Dennis 1710 0 - 1
5 5 Schmid, Stefan 1692 - 6 Pechan, Willi 1712 ½ - ½
6 6 Hestermann, Hans-Ludwig 1689 - 7 Schmiedgen, Tobias 1694 1 - 0
7 7 Schöne, Steffen 1649 - 8 Oberndörfer, Dieter 1684 ½ - ½
8 9 Tränkl, Jürgen 1458 - 10 Hartinger, Martin 1814 0 - 1
Schnitt: 1653 - Schnitt: 1770  

 

 

Runde 6 am 23.02.2018

Zabo 2 schafft den 3. Auswärtssieg

Es war schon weit nach Mitternacht als im „Café Express“ immer noch die Krüge zusammenstießen und der Ruf „Auswärtssieg!“ erklang. Tatsächlich hatten wir vorher mit 4,5:3,5 gegen SW Nürnberg Süd 5 gewonnen – unser 3.Auswärtssieg bei gleichzeitig drei Heimniederlagen. So stehen wir also mit ausgeglichenem Punktekonto in der Mitte der Tabelle.

Begonnen hatte der Kampf mit einem kampflosen Punkt, denn Hans-Ludwig Hestermanns Gegner war nicht erschienen. Ein schnelles Unentschieden folgte, als Christoph Koblenz nach knapp 20 Zügen ein Remis angeboten bekam, nahm er es gerne an. Steffen Schöne war lange Zeit in einer ausgeglichenen Stellung der Englischen Eröffnung gefangen, doch dann ergriff er die Chance nach einem schwachen Zug seines Gegners und gewann die Partie durch ein unwiderstehliches Bauernpaar. Thomas Hahn stand von Beginn an mit seinem Königsgambit auf Verlust. Zwar schleppte er sich noch in ein Endspiel, das er aber durch eine schlechte Entscheidung verlor. Horst Spülbeck hatte mittlerweile Zeitprobleme bekommen und verlor, weil sein Fallblättchen fiel. Auch auf Brett zwei stand ein Königsgambit auf dem Brett gegen das sich Bernd Wettermann aber gut verteidigte. Eine zu offene Königsstellung nutzte der Zaboraner dann um die Dame und kurz darauf die Partie zu gewinnen. Lange kämpfte Holger Dyroff, aber er konnte seine Stellung nicht mehr halten. Stefan Schmid machte den Auswärtssieg an diesem Abend perfekt. Leider ist dem Schreiberling kaum etwas über die Partie bekannt, weshalb in diesem Schriftstück angenommen wird, dass der Sieg großartig und verdient gewesen sein muss.

In den nächsten beiden Heimkämpfen gegen Zirndorf 2 und Neumarkt 2 gilt es das Gesetz der Serie zu brechen und endlich den ersten Heimsieg einzufahren.

 

 
5 SW Nürnberg Süd 5 DWZ - Zabo-Eintracht Nürnberg 2 DWZ 3½ - 4½
1 1 Wagner, Alexander 1695 - 2 Hahn, Thomas 1695 1 - 0
2 2 Siegl, Adrian 1870 - 3 Wettermann, Bernd 1640 0 - 1
3 4 Berntgen, Henri 1724 - 4 Spülbeck, Horst 1697 1 - 0
4 5 Kirch, Fritz 1707 - 5 Schmid, Stefan 1692 0 - 1
5 6 Babichev, Vyacheslav 1701 - 6 Hestermann, Hans-Ludwig 1689 - - +
6 7 Leuschner, Günter 1703 - 7 Schöne, Steffen 1649 0 - 1
7 8 Pörzgen, Michael 1729 - 8 Koblenz, Christoph 1521 ½ - ½
8 9 Kauer, Reinhard 1682 - 14 Dyroff, Holger 1581 1 - 0
Schnitt: 1726 - Schnitt: 1645  

 

 

Runde 4 am 19.01.2018

Zabo 2 gewinnt in Postbauer-Heng

Auf dem Papier war uns die 2. Mannschaft aus Postbauer-Heng zwar überlegen, dennoch konnte die zweite Mannschaft der Zabo Eintracht einen wertvollen Sieg davontragen. In der Endabrechnung hatten wir 4,5 Punkte errungen während der Gegner nur 3,5 Punkte vorweisen konnte.

Hans-Ludwig Hestermann spielte seine Partie recht zügig und schon bald hatte sich viel Material getauscht. Die Folge war ein Remisangebot, was Hans-Ludwig auch annahm. Auch Horst Spülbeck bot seinem Gegner eine Punkteteilung an was dieser dann auch annahm. Am Spitzenbrett tauschten sich derweil munter die Leichtfiguren ab. Das entstandene Schwerfigurenendspiel wollte weder Tim Bursian noch sein Gegner spielen und so einigten sich die beiden ebenfalls auf ein Remis. So langsam wurde es mir mulmig, denn an Brett sechs war ein Bauer zu wenig und an Brett sieben fehlte uns eine ganze Figur, was mich dazu veranlasste Steffen Winterfeldt zu bitten, das angebotene Remis auszuschlagen und weiterzuspielen. Meine Befürchtungen bewahrheiteten sich zumindest teilweise denn schon bald konnte Christoph Koblenz seinen c-Doppelbauern nicht mehr verteidigen. Das entstehende Turmendspiel war schlussendlich nicht mehr zu halten. Leider war auch Steffen Winterfeldts Partie in ein Bauernendspiel abgewickelt worden, aus dem keiner der Spieler einen Gewinn schnitzen konnte, was zum Remis führte. An Brett zwei griff mein Gegner fehl und setze seine Dame einem Abzug aus, der eine Figur kostete. Zwar hatte ich ihm die Möglichkeit gegeben aus der Malaise zu entkommen, aber weder ich noch mein Gegner sahen wie sich der Figurenverlust vermeiden ließ. Die Partie an Brett 7 hatte sich mittlerweile deutlich aufgeheitert. Die Figur, die Jürgen Tränkl anfangs zu wenig hatte, war zurückgewonnen und auf dem Brett stand nur noch ein einziger Bauer mehr für seinen Gegner. Jürgen spielte das Endspiel konsequent und eroberte den Minusbauern zurück, was die Punkteteilung zur Folge hatte. An Brett drei bahnte sich ein Sieg für Zabo an. Bernd Wettermann erkämpfte sich ein Freibauernpaar gegen seinen gedrückt stehenden Gegner und setzte dieses Freibauernpaar konsequent in einen vollen Punkt um.

Zabo 2 hat damit einen wichtigen Sieg erlangt, denn in den nächsten vier Kämpfen kommen die Mannschaften der ersten vier Tabellenplätze. Los geht’s am 02.02. gegen Schwabach 2, die wir zu Hause im Zabo-Vereinsheim zu Gast haben werden.

Euer Thomas

 

4

SC Postbauer-Heng 2

DWZ

-

Zabo-Eintracht Nürnberg 2

DWZ

3½ - 4½

1

1

Kendzia, Nikolai

1858

-

1

Bursian, Tim

1707

½ - ½

2

2

Ceglar, Michael

1829

-

2

Hahn, Thomas

1695

0 - 1

3

3

Stürmer, Martin

1841

-

3

Wettermann, Bernd

1640

0 - 1

4

4

Dennstädt, Fabio

1740

-

4

Spülbeck, Horst

1697

½ - ½

5

5

Firla, Erwin

1785

-

6

Hestermann, Hans-Ludwig

1689

½ - ½

6

6

Eichhorn, Andreas

1647

-

8

Koblenz, Christoph

1521

1 - 0

7

7

Stenger, Herbert

1571

-

9

Tränkl, Jürgen

1458

½ - ½

8

13

Pechmann, Klaus

1528

-

11

Winterfeldt, Steffen

1683

½ - ½

Schnitt:

1724

-

Schnitt:

1636