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Runde 2: Zabo 2 - SW Nürnberg Süd 6 5,5:2,5

Die ersten Punkte in der Saison 2018/2019

Am Freitag fand das erste Heimspiel der aktuellen Spielzeit statt. Zabo 2 empfing die sechste Mannschaft von SW Nürnberg Süd. Nach der Auftaktniederlage gegen Stein stand Zabo schon unter Zugzwang, ein Sieg war quasi Pflicht. Doch der Druck, der auf der Mannschaft lastete, konnte den ersten Saisonsieg nicht verhindern, der sogar mit 5,5:2,5 ziemlich deutlich ausfällt.

Stefan Behlert beendete seine Partie mit einer Zugwiederholung nach nur 13 Zügen und so stand der Kampf nach einer knappen Stunde ausgeglichen. Den ersten Erfolg meldete Steffen Winterfeldt. Ihm war es gelungen aus dem Kampf um die c-Linie als Sieger hervorzugehen, weil sein Gegner einen Abzug übersah, was am Ende entscheidendes Mehrmaterial für Steffen bedeutete. Den nächsten vollen Zähler machte Stefan Schmid perfekt. Nach einem Abtausch-Spanier gewann er den Kampf um die offene Linie, führte einen Turm ins gegnerische Lager und kam dadurch zum Erfolg. Auch Steffen Schöne obsiegte durch aktives Figurenspiel über seinen Gegner, der zum Ende der Partie auch noch einen Turmgewinn durch eine Läufergabel übersah. Ebenfalls einen ganzen Zähler steuerte Benjamin Schwegler zum Gesamtergebnis bei. Bei entgegengesetzt rochierten Königen war der Druck, den Benjamin aufbaute einfach stärker, so dass sein Gegner die Waffen streckte. Auch an den übrigen Brettern sah es vielversprechend aus. Thomas Hahn setzte in einem Holländer den gegnerischen König stark unter Druck, doch ein unachtsamer Zug in Zeitnot verspielte den Vorteil und ein ungerechtfertigtes Opfer beendete die Partie zu Gunsten seines Gegners. Auch Bernd Wettermann stand gut. Er hatte sich einen gedeckten Freibauern erspielt, der zudem noch ein Mehrbauer war. Bei der Verwertung des Vorteils ging aber etwas schief und plötzlich ging Bernds Läufer und damit auch die ganze Partie verloren. So lag es an Peter Ziegler den Schlusspunkt zu setzen. In beiderseitiger Zeitnot befreite sich Peter aus einer anfangs doch recht passiven Stellung und glich aus, weil sein Gegner es vorzog seinen Springer, der unvertreibbar in Peters Stellung thronte, wieder weit zurückzuziehen. Als Peter aus einer weiteren Unachtsamkeit noch durch eine Springergabel die Qualität gewinnen konnte, war die Partie zu seinen Gunsten entschieden.

Durch diesen überzeugenden Auftritt haben wir unsere ersten Mannschaftspunkte eingefahren und treffen nun in zwei Wochen auf die Mannschaft Zabo 3. Aus dem Vorjahr ist noch eine Rechnung offen, denn damals verloren wir das Bruderduell recht deutlich. Dieses Jahr wird das hoffentlich anders!

 

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